Neuigkeiten von der Konferenz der Laserärzte (ASCRS) in Chicago

Auf der Konferenz der American Society for Cataract and Refractive Surgery (ASCRS) wurde deutlich, dass der Siegeszug der femto-LASIK unvermindert anhält. Über 50 Prozent der amerikanischen Laser-Chirurgen nutzen diese Technik, da sie das höchste Maß an Sicherheit und Patientenkomfort bietet.

Seit Oktober 2006 dürfen auch Marinepiloten der US-Navy mit der sogenannten SBK-LASIK behandelt werden. Das SBK-Verfahren ist auch von der NASA für fehlsichtige Astronauten zugelassen worden.

Bisher wurde bei den Piloten die Photorefraktive Keratektomie (PRK) bevorzugt, da es bisher immer noch Sicherheitsbedenken bezüglich der Stabilität der Hornhaut gab. Nach einer PRK-Behandlung waren die Piloten allerdings zunächst für drei Monate vom Flugdienst suspendiert und mussten ihre Fluglizenz anschließend neu erwerben. Trotz der 25-jährigen Erfahrung mit PRK erscheint das unkalkulierbare persönliche Risiko für das Auftreten von Hornhaut-Trübungen (Haze) nicht gelöst.

Die meisten PRK-Operateure bevorzugen deshalb bereits bei der ersten Operation eine vorsorgliche Behandlung mit Mitomycin, einer zytostatischen Substanz, die in hoher Verdünnung nach der Operation auf die Hornhaut aufgebracht wird, um die überschießenden Heilungstendenzen der Hornhaut abzubremsen und damit Trübungen zu verhindern. Da Hornhauttrübungen bei LASIK eine absolute Rarität darstellen, ist hier die Gabe von Mitomycin nicht erforderlich.

Auf der Konferenz wurde berichtet, dass mit dem neuesten LASIK-Verfahren, der sogenannten SBK (Sub-Bowmanns-Keratomileusis) – eine Technik, die mit dem Femto-Sekunden-Laser möglich ist, bereits nach zehn Tagen wieder die Flugtauglichkeit erreicht wird.

Dies deckt sich mit unseren eigenen Erfahrungen, da wir die SBK-LASIK bereits seit November 2004 erfolgreich anwenden.

Auf unseren Informationsveranstaltungen können Sie sich über die verschiedenen Behandlungs-Methoden informieren.