Die Weitsichtigkeit

Die WeitsichtigkeitBei der Weit- oder Übersichtigkeit (Hyperopie) ist der Augapfel zu kurz geraten, sodass das scharfe Bild vor der Netzhaut auftrifft. Doch die einfallenden Strahlen sind nicht vollständig vereinigt, wenn sie auftreffen, und liefern deshalb ein unscharfes Bild.

Ursachen der Weitsichtigkeit

Wie bei der Kurzsichtigkeit gibt es auch für die Weitsichtigkeit zwei Ursachen: zum Einen die genannte Achsenhyperopie, bei der die Brechkraft des Auges normal ist, die Augenachse jedoch zu kurz; zum Anderen die Brechungshyperopie, bei der die Augenachse zwar die richtige Länge hat, die Brechkraft des Auges aber zu niedrig ist.

Man darf sich diese Veränderungen des Augapfels nicht zu auffallend vorstellen: Die Verkürzung bzw. Verlängerung der Augenachse um nur einen Millimeter bewirkt bereits eine Zunahme des Brechkraftfehlers um drei Dioptrien!

Erkennen der Weitsichtigkeit

Geringfügig Weitsichtige können auf größere Entfernungen scharf sehen, haben aber Schwierigkeiten, Gegenstände in der Nähe deutlich zu erkennen.

Hochgradig Weitsichtige sehen in der Ferne und in der Nähe verschwommen und können dies nur zum Teil durch Anstrengung ausgleichen. Diese Überanstrengung der Augen führt schließlich zu Augen- oder Kopfschmerzen und zu schneller Ermüdung der Augen, sodass eine Brille unumgänglich wird.

Beim normalsichtigen Auge treffen die, von der Linse gebrochenen Lichtstrahlen genau auf die Netzhaut auf. Bei der Weitsichtigkeit treffen sich die Strahlen aufgrund des zu kurzen Augapfels (theoretisch) hinter der Netzhaut. Die Folge: unscharfe Abbildungen.