Augenlaser-Methoden

Über die letzten 20 Jahre, hat sich ein breites Spektrum an Augenlaser-Methoden entwickelt, mit dem sich die Fehlsichtigkeit erfolgreich behandeln lässt.

Welche der verschiedenen Augenlaser-Methoden in Ihrem Fall Sinn macht, lässt sich nur nach einer ausführlichen Untersuchung aller Augenstrukturen und dem Ausschluss eventuell anderen Krankheiten, die das Sehen beeinflussen, entscheiden.

Man unterscheidet heute mehrere Augenlaser-Methoden. Die von uns eingesetzten Methoden, sind die PRK (Photorefraktive Keratektomie), die transepitheliale PRK, LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) die Keratom-LASIK (Laser in situ Keratomileusis), die Femto-LASIK (LASIK ohne Messer) und die SBK-LASIK (Sub-Bowman´s-Keratomileusis), sowie die Behandlungen durch Linsenimplantationen oder deren Kombinationen.
Wir beraten Sie gerne bei einer gründlichen Voruntersuchung für welche der Augenlaser-Methoden Sie geeignet sind. Geben Sie uns einfach an, wo Sie gerne die Untersuchung durchführen lassen möchten. – Weilheim, München oder in Jena.

Prinzipiell birgt jede Manipulation am Auge – übrigens auch das Tragen von Kontaktlinsen – das Risiko einer bleibenden, nicht mehr reversiblen organischen Veränderung, die die Sehschärfe nachhaltig verschlechtern kann.
Vergleicht man das Risiko eines Kontaktlinsenträgers mit dem Risiko eines Patienten, der sich einer Excimer-Laseroperation unterzieht, so tragen beide Patientengruppen ein Risiko von 2-3% für eine bleibende Verminderung ihrer besten korrigierten Sehschärfe.


Wie bei jeder Operation, muss man mit Nebenwirkungen oder Komplikationen rechnen. Diese müssen selbstverständlich nicht vorkommen, dennoch informieren wir Sie ausführlich darüber und stehen, wenn es einmal schwierig werden sollte, mit unserer Jahrzehnte langen Erfahrung bereit, Sie dennoch an Ihr Ziel zu bringen! Nutzen Sie unsere Standorte in Weilheim, München und Jena.


Bei allen Augenlaser-Methoden unterscheiden wir zwischen Komplikationen durch menschliches Versagen z.B. durch einen nicht erfahrenen Operateur oder durch ungeschultes Assistenzpersonal und durch technisches Versagen z.B. Funktionsausfall trotz Notstromaggregat, Fehler bei den Einzelkomponenten trotz der regelmäßigen vorsorgenden, medizintechnischen Wartungen (z.B. schadhaftes Keratom-Messer, Versagen der Haltehilfen durch Saugungsverlust, ungleichmäßiger Laserabtrag durch Schaden an der Optik oder dem Laserkopf). In der Regel bedeutet dies einen Abbruch der Operation zum richtigen Zeitpunkt, Wartezeit und erneute Operation.

Eine weitere Komplikation kann ein atypischer Operationsverlauf sein. Hierbei kann es sich um  einen extrem ängstlichen oder unkooperativen Patienten handeln, der den Anweisungen des Operateurs oder der Assistenz nicht Folge leisten kann. Durch die Verzögerung während der Operation erfolgt eine gewisse Austrocknung der Hornhaut, was zu einem veränderten Abtragsverhalten des Excimer-Lasers führt und die Behandlungswirkung verstärkt. Ein geübtes Operationsteam, ein erfahrener Operateur und die moderne Technik des Lasers können solche Komplikationen verhindern.

Zu der am häufigsten, vorkommenden unangenehmen Nebenwirkung einer Augenlaserbehandlung, gehört das verstärkte Trockenheitsgefühl in der frühen postoperativen Phase, über die sich 10-15% unserer Patienten beschweren. Objektiv lässt sich bei 50% der Patienten ein Symptom des trockenen Auges nach LASIK-Operation nachweisen, wenngleich nicht alle dieses bemerken. Häufig leiden diese Patienten schon vor der Behandlung an trockenen Augen, da sie über lange Zeit Kontaktlinsenträger waren, oder extrem viel Bildschirmarbeit in zu trockenem Arbeitsumfeld leisten.

Bis zu 4% aller Patienten, die sich einer Augenlaserbehandlung unterzogen haben, müssen damit rechnen, einen Zweiteingriff durchführen lassen zu müssen, um das in Aussicht gestellte Ziel zu erreichen.

In der Regel handelt es sich bei Zweitoperationen nicht um die Beseitigung einer Komplikation, sondern um einen Eingriff, der die Unter- oder Überkorrektur der Erstbehandlung beseitigen soll.

Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass bei all den beschriebenen Komplikationen im günstigsten Fall, der Patient die Sehminderung subjektiv nicht wahrnimmt, in einigen Fällen aber die Verordnung einer zusätzlichen Sehhilfe (Brille) zur Beseitigung der verbliebenen Sehstörung hinnehmen muss. Oft können wir bereits vor der Operation den Interessenten darüber aufklären, dass die LASIK-Operation nicht in der Lage ist, die Brille komplett zu ersetzen. Seit dem Einsatz des Femtosekunden-Lasers hat sich das Sicherheitsprofil der LASIK-Operation jedoch entscheidend verbessert, da viele der früher gefürchteten Schnittkomplikationen nicht mehr auftreten. In seltenen Einzelfällen tritt eine bleibende Veränderung gewisser Sehfunktionen (erhöhte Blendungsempfindlichkeit bei Tag und bei Nacht, reduzierte Nachtfahrtauglichkeit, Verlust an bester korrigierter Sehschärfe) ein.